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März 2010 - Gästeabend

Thema: "Kindergartenopa"

Ein „Kindergartenopa“ berichtet aus seiner Tätigkeit.
Unser Bruder F.R. berichtet von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in einem Pforzheimer Kindergarten. Kinderbetreuung kann auch schon ein offenes Ohr und ein Spielkamerad für die Kleinen sein. Es kann sich auch zu einem Ansprechpartner für die Familie entwickeln. Ein gutes Beispiel im eigenen Kreis und dem eigenen Umfeld humanitär und direkt zu wirken. Sicherlich auch eine Anregung für Andere und andere Tätigkeiten.

Februar 2010 - Gästeabend mit Damen

Thema: "Die Templer"

Der Name „Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels“ rührt von dem Umstand her, dass König Balduin dem Orden einen Flügel seines Palastes, der heutigen Al-Aqsa-Moschee, davor Basilika St. Maria auf dem Tempelberg in Jerusalem, als Quartier angeboten hatte, welcher auf den Grundmauern des salomonischen Tempels gebaut worden war.

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Gästeabende 2009

10/2009  „Giovanni Pico della Mirandola – 900 Thesen“
von Br. Dr. J.G und Br. P.H.


Details zu Giovanni Pico della Mirandola

10/2009  „Abraham, Vater des Judentums, Christentums und des Islam“
von P.R. und Br. P.H.
Abraham (hebräisch ‏אַבְרָהָם‎, im Islam arabisch ‏إبرَاهِيم‎ Ibrāhīm, Deutsch: Vater der Menge) ist als Stammvater Israels eine zentrale Figur des Tanachs bzw. des Alten Testaments. Abrahams Geschichte wird im biblischen Buch Genesis bzw. Bereschit (Gen 12-25 EU) erzählt. Danach gehört er zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob zu den Erzvätern, aus denen laut biblischer Überlieferung die Zwölf Stämme des Volkes Israel hervorgingen. Neben dem Judentum berufen sich auch das Christentum und der Islam auf Abraham als Stammvater. Darum bezeichnet man alle drei auch als abrahamitische Religionen.

11/2009 „50 Jahre Unrecht in Tibet“
von Br. Dr. J.G und Br. P.H.

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Überblick Gästeabende 2008 / 2009

05/2009  „Vom Lehrling zum Meister“  von Br. T.N.

Die drei Grade der blauen Freimaurerei heißen Lehrling, Geselle und Meister. Für diese Grade besteht die Logenarbeit darin, sich einer moralisch-geistigen Selbstfindung zu unterziehen, deren wichtigstes Mittel die so genannte Tempelarbeit ist. In ihrer Symbolsprache sprechen die Freimaurer vom Bau des Tempels der Humanität. Die symbolischen, der handwerklichen Tradition entlehnten Grade versinnbildlichen dabei die inneren Entwicklungsstufen, die ein Freimaurer im Laufe seines maurerischen Lebens durchläuft. Von Grad zu Grad findet dabei eine zunehmende Initiation durch verschiedene Legenden und Symbolhandlungen statt, mit der ethische Werte erfahrbar werden. Dabei soll der Initiierte sich weiterhin vervollkommnen. Ein Freimaurer, der in diesen Graden arbeitet, wird anderen Freimaurern immer auf gleicher Ebene begegnen, eine Hierarchie besteht nicht. Die Bezeichnungen „Lehrling“ und „Meister“ sind wesentlich für die „Erkenntnisgrade“ in der Freimaurerei. Gleichzeitig bieten diese „Erkenntnisstufe“, die jeder von uns immer wieder in seinem täglichen Leben erkennen, erleben und umsetzen kann, einen guten Einblick in die Inhalte der Freimaurerei. Ich bin mir sicher, dass die sich anschließende Diskussion ebenso einen vertiefenden Einblick für Sie vermitteln kann.


02/2009  „Colmar“ mit Frau Regina M. Fischer

Die in Pforzheim bestens bekannte Kunsthistorikerin Frau Regina M. Fischer wird uns an diesem Abend einen Einblick in die Historie Colmars und die in Colmar zu besichtigenden Kulturstätten geben. Sicherlich ist dies eine anregende Grundlage für den von der „Logenfamilie“ geplanten Ausflug nach Colmar. Es freut mich, wenn auch Sie sich durch diesen Vortrag zu einem Colmarbesuch inspirieren lassen.
Frau Fischer gestaltete den größeren Teil des Abends mit einem fesselnden Vortrag über den Renaissance-Maler Matthias Grünewald (eigentlich Mathis Gothard Nidhart) und insbesondere sein Hauptwerk, den im Colmarer  Unterlinden-Museum zu bewundernden Isenheimer Altar. Br. Axel von der Weth lädt anschließend zu einem virtuellen und höchst lebendigen Rundgang durch die oberelsässische Hauptstadt unter besonderer Berücksichtigung der in dieser Stadt verfügbaren kulinarischen Genüsse ein. 


12/2008 „Die deutsche Sprache – ein Sprachwunder“ von Br. Dr. J.G.

Wie sieht derjenige die deutsche Sprache, der sie als Fremdsprache lernt?
Unsere Muttersprache verinnerlichen wir als Kleinstkind. Deshalb wird sie zu einem integralen Teil unserer selbst. Wir hinterfragen sie nicht, sondern erleben sie ganz einfach als natürlich. Das Kind lernt sprechen, bis es die Sprache kann, aber es weiß wenige über die Sprache. Wenn Kinder „sprechen gelernt haben“, mit anderthalb bis drei Jahren, verfügen sie im Durchschnitt über einen Wortschatz von 300 bis 400 Wörtern.
Für die Bedürfnisse des Alltagsgesprächs kommen Erwachsene leicht mit vier- bis siebentausend Wörtern aus. Das  Wortinventar des aktiven Sprachgebrauchs wird durch die Schule beträchtlich erweitert, insbesondere aber der passive Wortschatz, der nach dem Besuch des Gymnasiums die Größenordnung von 20.000 bis 30.000 Wörtern erreichen kann. 
Lebt man in einer Fremdsprache und sieht so die deutsche Sprache von außen, dann ergeben sich verblüffende und oft lustige Einsichten. Dieser Vortrag führt auf unterhaltsame Weise durch Aspekte der deutschen Sprache, die uns weitgehend unbekannt sind.
Hierbei eröffnet er uns Muttersprachlern neuartige Sichtweisen auf den Fremdsprachler. So verwirrende Aspekte unserer Sprache wie Um- und Ablaute und starke Verben (z. B. gehen – ging – gegangen), die wir so selbstverständlich hinnehmen. Besonders lebendig sind Schilderungen, wie schwer es ist, Japanern reflexive Verben näherzubringen (z.Bsp.: … ein fassungsloser Sprachschüler: „Sich verschlucken? Das machen Sie mir bitte mal vor!“)

10/2008  „Zwischen Notwendigkeit und Freiheit“ von Br. T.N.

In der Alltagssprache bezeichnet man etwas als notwendig, wenn man glaubt („für notwendig halten“), dass es benötigt wird bzw. vorhanden sein muss, um einen bestimmten Zustand oder ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Alternativen auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts. Der Vortrag des Gästeabend war von Br. T.N.hervorragend recherchiert und mit viel Hintergrundwissen angereichert. Philosophische und medizinische Erkenntnisse der letzten Jahrtausende, mit dem Schwerpunkt auf den neuesten neurologischen Forschungen, wurden begreiflich. Die Auswirkungen der neueren Forschungsergebnisse auf die modernen Philosophie betrachtete Br. T.N. auch unter freimaurerischen Gesichtspunkten: das „Erkenne dich selbst“ und die Freiheit der Handlungsmöglichkeiten aktiv zu leben (Wissen, wollen und wagen - manchmal auch schweigen) sind freimaurerische Maxime, die es gilt praktisch umzusetzen
 Eugène Delacroix - La liberté guidant le people – Die Freiheit führt das Volk
 


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